Herbstpflanzung
Im Herbst ist der Boden noch warm, während die Lufttemperatur sinkt — Bäume und Sträucher bilden dann bevorzugt Wurzeln statt oberirdisches Wachstum. Das ergibt bis zum nächsten Frühling meist einen Vorsprung im Wurzelwachstum, ohne dass die Pflanze zusätzlich unter Sommerhitze leiden muss.
Frühlingspflanzung
Im Frühling gepflanzte Gehölze müssen von Beginn weg mit steigenden Temperaturen und möglicher Frühjahrstrockenheit zurechtkommen und brauchen entsprechend konsequentere Bewässerung im ersten Sommer. Für frostempfindliche Arten und für Rasenaussaat ist der Frühling dagegen oft die sicherere Wahl.
Was für den Rasen gilt
Rasenaussaat gelingt im Frühherbst (September) und im späten Frühling ähnlich gut; im Hochsommer erschwert Hitze und Trockenheit die Keimung, im Winter fehlt die nötige Bodentemperatur.
Ausnahmen: wann besser warten
Bei starkem Frost, sehr nassem oder gefrorenem Boden sollte grundsätzlich nicht gepflanzt werden — unabhängig von der Jahreszeit. Immergrüne Gehölze vertragen eine Herbstpflanzung schlechter als eine Frühjahrspflanzung, da sie auch im Winter über die Blätter Wasser verdunsten.